Ich fotografiere hier seit über zwei Jahrzehnten. Nicht im Auftrag und nicht für Kunden, sondern weil ich ohnehin jeden Tag draußen bin und irgendwann angefangen habe, die Kamera mitzunehmen. Inzwischen liegen mehr als 50.000 Aufnahmen aus Bayrischzell und dem Tal auf meinen Festplatten. Das meiste davon sieht nie jemand.
Einmal im Jahr suche ich die zwölf heraus, die ich mir selbst an die Wand hängen würde, und lasse sie drucken. Das ist der Bayrischzeller Kalender.

Was drin ist
Zwölf Monatsmotive, A3 quer, gedruckt auf mattem Papier mit Spiralbindung. Dabei ist ein Bild, auf das ich lange gewartet habe: Nordlichter über dem Wendelstein. So etwas siehst du hier vielleicht einmal in vielen Jahren, und dann musst du auch noch wach sein und draußen stehen.
Zu jedem Monat steht dabei, wo das Bild entstanden ist. Feiertage und Mondphasen sind eingetragen, der Kalender soll ja nicht nur schön sein, sondern auch funktionieren.
Wie viele gedruckt werden
Ich lasse erst einmal 50 Stück drucken. Wenn die weg sind und noch Nachfrage da ist, bestelle ich genau einmal nach. Bei 100 ist Schluss, mehr lasse ich nicht drucken. In den vergangenen Jahren waren es am Ende meistens 80 bis 90 Kalender.
Es gibt also keinen Grund zur Hektik, aber auch keine unbegrenzte Auflage. Wenn du einen willst, hol ihn dir im Herbst und nicht am 23. Dezember.
24,90 Euro, direkt von mir
Bestellen läuft über meinen Shop Heimatblicke. Ich packe die Kalender selbst ein und bringe sie weg, in der Regel am selben oder am nächsten Tag.
Lieber vor Ort kaufen
Wenn du hier bist oder sowieso vorbeikommst: Der Kalender liegt bei Schreibwaren Grimm in Bayrischzell. Dann sparst du dir den Versand, und das Geld bleibt zweimal im Ort.
Warum es den Kalender gibt
Angefangen hat es mit einem Blick rüber ins Tegernseer Tal. Dort gibt es seit Jahren einen Kalender, und irgendwann dachte ich mir, dass das bei uns genauso gehen müsste.
Der eigentliche Grund war aber ein anderer. Ich war lange bei einem Arbeitgeber, bei dem es Weihnachtsgeld gab. Als das gestrichen wurde, war es weg, und in meiner ganzen weiteren beruflichen Laufbahn hat es nie wieder eins gegeben. Also habe ich angefangen, mir mein Weihnachtsgeld selbst zu machen. Genau das ist dieser Kalender.
Dazu kommt der zweite Teil: Diese Seite kostet Zeit und Geld. Ein Stück davon tragen die Betriebe, die hier als Partner stehen, das andere Stück ist der Kalender. Wer einen kauft, sorgt dafür, dass ich weitermachen kann, ohne die Seite mit fremder Werbung vollzuhängen.
Hinter dieser Seite steckt keine große Firma
Hauptberuflich arbeite ich im Marketing eines großen Online-Werkzeugversands aus Bad Aibling, gotools.de. Daneben läuft mein Nebengewerbe, Schwerpunkt Social Media, dazu Webseiten, Onlineshops und Webdesign. Der eigentliche Kern ist das Technische: Für kleine und mittelständische Betriebe schreibe ich Programme, die genau die Arbeit abkürzen, die sonst jeden Tag Zeit frisst.
Mini-Agentur trifft es wohl am besten. Mitarbeiter habe ich keine und plane auch keine. Das Fotografieren ist das Hobby daneben, das ich gewerblich betreibe, und dieser Kalender ist der sichtbarste Teil davon.
